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Erbschaftsteuer auf Betriebsvermögen ist keine abstrakte Zahl – sie entscheidet über Arbeitsplätze.

Denn Unternehmen lassen sich nicht zerschlagen, um Steuern zu zahlen. Maschinen, Gebäude und laufende Investitionen können nicht einfach „auf den Tisch des Finanzamts gelegt“ werden, ohne den Betrieb zu gefährden. In der öffentlichen Debatte gilt das Erben von Familienunternehmen vielen als ungerecht. Häufig richtet sich der Ruf nach höheren Erbschaftsteuern gezielt an eine Gruppe: Die Unternehmensnachfolgerinnen und -nachfolger. Junge Unternehmer sollen mehr zahlen – so werde die Gesellschaft gerechter, heißt es. Doch diese Sicht greift zu kurz!

Wir, DIE JUNGEN UNTERNEHMER, sind unmittelbar betroffen. Deshalb bringen wir unsere Perspektive in die Debatte ein. Unser Ziel ist es, die Realität hinter den Schlagworten sichtbar zu machen und die Diskussion zu versachlichen.

Wir stellen die Fragen, die oft ausgeblendet werden:

  • Ist die Übernahme eines Betriebs wirklich ein Geschenk?
  • Welche Verantwortung trägt der Erblasser – und welche Folgen hätte es, wenn ein Unternehmen nicht tragfähig weitergegeben werden kann?
  • Vor welchen persönlichen, fachlichen und finanziellen Herausforderungen stehen Unternehmensnachfolger tatsächlich?
  • Und welche Nebelkerzen prägen die aktuelle Debatte?

Vor allem aber fragen wir: Wo liegen die echten Gerechtigkeitsfragen in Deutschland und Europa im Jahr 2026? Wir, DIE JUNGEN UNTERNEHMER, wollen Brücken bauen – zwischen öffentlicher Wahrnehmung und unternehmerischer Realität.

Diagramm zum Gesamtsteueraufkommen von 1945 bis 2024

Die eigentliche Baustelle liegt weniger auf der Einnahmen als auf der Ausgabenseite. Deutschland erzielt bereits sehr hohe Steuereinnahmen: 2024 lag das Gesamtsteueraufkommen bei rund 947,7 Milliarden Euro – ein erneutes Rekordniveau…

Grafik zu Umfrageergebnissen in Bezug auf die Verwendung des Erbes

Erbschaften fließen in Deutschland häufig in die Fortführung von Unternehmen, die Bewirtschaftung von Wohnraum und den weiteren Vermögensaufbau am Kapitalmarkt – nicht primär in kurzfristigen Konsum…

Balkendiagramm zur Sozialleistungsquote von 1970 bis 2024

Gerechtigkeit entsteht nicht dadurch, dass produktives Kapital im Erbfall aus dem Betrieb gezogen werden muss. Das Bundesverfassungsgericht hat die Verschonung von Betriebsvermögen im Grundsatz bestätigt…

Grafik zur Entwicklung der Erbschaft- und Schenkungsteuer von 2010 bis 2024

In der OECD werden in 14 von 24 Ländern keine Erbschaft-, Nachlass- oder Schenkungsteuern erhoben – und auch viele EU-Mitgliedstaaten erheben sie nicht: In den 8 EU-Ländern Österreich, Zypern, Estland, Lettland, Malta…

Schreib‘ Deinen Abgeordneten!

Das junge Unternehmertum in Deutschland braucht Deine Stimme! Wir müssen alle gemeinsam aktiv werden und unsere Bundestagsabgeordneten gezielt darüber aufklären, welche negativen Folgen eine Erbschaftsteuer auf Betriebsvermögen für die generationenübergreifende Fortführung unserer Familienunternehmen hätte.

Denn: Wir alle wissen, dass unser „Erbe“ nicht auf unseren privaten Konten liegt, sondern in unseren Maschinen, Gebäuden, Lagern, Produkten etc. steckt. Eine Erbschaftsteuer, die unser Betriebsvermögen angreift, gefährdet unsere Unternehmen und damit Arbeitsplätze, Innovation und die wirtschaftliche Stabilität unserer Regionen.

Darum möchten wir Dich bitten: Nutze Deine Stimme und schreibe Deinen Abgeordneten! Über den Button „Argumentarium herunterladen“ kommst Du an eine von uns zusammengestellte Sammlung von Argumenten, die Du gerne in Deinem Anschreiben verwenden kannst.

Über den nachfolgenden Button kommst Du an eine Liste aller Bundestagsabgeordneten.

Kurze Anleitung: Auf der Übersichtsseite vom Bundestag am einfachsten über die Eingabe der PLZ. Nach Klick auf Abgeordneten findet sich rechts ein kleiner Briefumschlag, über welches sich ein Kontaktformular (Nachricht max. 3.000 Zeichen) aufrufen lässt. Unterhalb von „Profile“ finden sich weitere Kontaktmöglichkeiten.

Ich bin betroffen!

Du bist Nachfolger oder Nachfolgerin eines Familienunternehmens, d.h. Du hast das Familienunternehmen bereits übernommen oder planst das elterliche Unternehmen zu übernehmen. Dann erzähle uns Deine Geschichte (Deinen „Albtraum“!).

Was würde eine Erbschaftsteuer auf Betriebsvermögen für Dich und euer Familienunternehmen bedeuten?

Hier kannst Du Dein textliches Statement oder Dein Videostatement hochladen:

Felix Becker

Heinrich Becker Söhne GmbH

Cornelia Loebnitz

Schaaff & Meurer GmbH

Dr. Christian Dowidat

GEDORE Holding GmbH

Johanna Heise

heise group

Marcus Nicklisch

Autohaus Nicklisch GmbH

Wir sind die Stimme des jungen Unternehmertums. Jetzt Mitglied werden!